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Modebranche sitzt auf Sortiment

Modebranche sitzt auf Sortiment

Modebranche und Einzelhandel brauchen eine Perspektive und branchenspezifische Förderungen, die im Nachgang noch einmal schnellstmöglich angepasst werden müssen, da sie aktuell nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten der Modehändler decken. 

Das ist das Ergebnisse eines Austausches von CDU-Landtagskandidatin Isabell Rathgeb mit führenden Modehäusern in der Region. 
Sie sitzen auf dem Wintersortiment und mussten dennoch in das Frühjahrs- und Sommersortiment investieren, da sonst die Ware nicht rechtzeitig geliefert wird. Und noch immer ist unklar, ob sie öffnen dürfen oder ob sie wieder nur Ware im Lager anhäufen. Im Austausch mit Michael Röther, Geschäftsführer von Modepark Röther in Michelfeld, sowie mit Ralph Buckenmaier, Geschäftsleitung von TC Buckenmaier in Crailsheim, zeichneten sich schnell die branchenspezifischen Probleme und Herausforderungen des Textilhandels ab. Beide Modehäuser mussten viel Geld in die Hand nehmen ohne eine verbindliche Perspektive zu haben. Beide Modehäuser hatten zudem hervorragende Hygienekonzepte entwickelt, die beim zweiten Lockdown und dem Beschluss, den Einzelhandel zu schließen, keine Berücksichtigung fanden. Marketingaktivitäten, wie das „Überraschungspaket“, das der TC für seine Kunden zusammenstellt, sind da nur Tropfen auf den heißen Stein. „Gleichzeitig mit ansehen zu müssen, wie sich Menschen zum Teil in Lebensmitteldiscountern drängen, Kleider im Supermarkt verkauft werden und der Online-Handel floriert, ist besonders hart und auch ungerecht“, kommentiert Isabell Rathgeb die Situation. Rathgeb ist klar, dass eine Lockerung des Lockdowns angesichts der steigenden Inzidenzwerte und dem mutierten Virus nur schrittweise erfolgen kann. „Allerdings gibt es auch Länder in Europa wie z.B. Österreich, die trotz höherer Inzidenzen die Geschäfte vor drei Wochen geöffnet haben. Dank guter Hygienekonzepte funktioniert dies seither. Die Modebranche braucht aber, wie alle Einzelhändler, eine Perspektive, passgenaue Förderung und vor allem Unterstützung durch uns alle“, so Rathgeb. Bei aller verständlichen Ungeduld sollten die AHA-Regeln auch im Privaten eingehalten werden. Auch könne jeder selbst entscheiden, welche Anschaffungen aufschiebbar sind, nach dem Lockdown im Handel vor Ort oder jetzt durch Vorbestellung getätigt werden können. Rathgeb selbst reichte die Erkenntnisse aus den Gesprächen an die entsprechenden Stellen in Stuttgart weiter.

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