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Die Zukunft der Parteien

CDU diskutiert über die Zukunft der Parteien

Parteien sind wichtig für unser Land. Wie der Trend des Mitgliederschwunds gestoppt werden kann, darum ging es bei der Diskussion im Haus der Bildung. Und um Motivation.

Schwäbisch Hall. Angeregt erzählen die Gäste über ihre negativen Erfahrungen mit Parteien und Politikern: unehrlich, mutlos und entfernt von den Bürgern seien sie. Doch auch positive Aspekte einer Parteimitgliedschaft werden ausgetauscht: Es ist wichtig, dass sich Menschen engagieren und Verantwortung übernehmen. Außerdem macht es Spaß und man bekommt exklusive Informationen und Kontakte zu Abgeordneten.

Der aus Berlin angereiste Frank Niebuhr, Mitglieder-beauftragter der CDU Deutschlands, betont, dass die positiven Signale einer Parteimitgliedschaft oft vergessen werden. Aber ein solches Engagement sei unentbehrlich, denn: „Wir tragen zur Aufrechterhaltung des demokratischen Gemeinwesens bei.“ Was aber fehle, sind die kontroversen Diskussionen über inhaltliche Themen innerhalb der Parteien, auch in der CDU. Ebenso müssten die Mitglieder mehr wertgeschätzt werden. „Nicht die Politiker, sondern die Ehrenämtler müssten im Mittelpunkt stehen.“

Während der Veranstaltung haben die Gäste die Möglichkeit, an zwei Wänden die pro- und contra-Argumente einer Parteimitgliedschaft zu erörtern. Eine Zuhörerin erzählt, dass sie es nicht versteht, warum so wenige Menschen wählen gehen und sich politisch engagieren. Sie komme aus einem „Land, in dem keine Demokratie herrscht“, und freut sich, dass hier ihre Stimme gehört und gebraucht wird. Mitglied werden kann jeder und es braucht jeden, das ist der Tenor des Abends. „Wir sind ein toller Haufen. Es macht Freude, hier Verantwortung zu übernehmen,“ sagt Niebuhr über die CDU. Die Diskussion über eine Parteimitgliedschaft soll online weitergehen. Unter www.facebook.com/CDU.sha können sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Denn davon lebt unsere Demokratie – vom Mitreden und Mitmachen.

 

 

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